Mephisto, der Fürst der Finsternis

In ehrwürdiger Reminiszenz an J.W. von Goethe’s „Faust“:
Der Teufel Mephistopheles
Ich bin der Geist der stets verneint.
Bin der, der lacht, wenn alles weint.
Mephistopheles werd‘ ich genannt.
Was ich behüt‘ ist bald verbrannt.
Mit Dr. Faust schloss ich den Pakt
und Blut besiegelt den Kontrakt.
Sein Diener bin ich hier auf Erden,
kein Wunsch soll ihm verwehret werden.
So lang er lebt auf dieser Welt,
bring ich ihm Freude, Lust und Geld.
Im Jenseits dann so soll es sein,
wird seine Seele endlich mein.
Verlockung ist mein leises Spiel:
Komm ab vom Weg, vergess dein Ziel!
Ich spiele auch verbot‘ne Karten…
Wer ewig sucht, muss lange warten.
Auf kurzer Freude folgt das Leid.
Und nach der Liebe kommt der Streit.
Wer immer hilft aus deiner Not,
ist schließlich der Gevatter Tod.
Und was auf dieser Welt entsteht,
ist wert, dass es zu Grunde geht.
Drum besser wär’s, dass nichts entstünde.
So ist alles was ihr Sünde, …
Zerstörung, kurz „das Böse“ nennt,
mein eigentliches Element…
J.W. von Goethe schuf in seinem Faust mit der Walpurgisnacht auf dem Brocken das eigentliche Fundament für unser heutiges Treiben!
Fotos: Patrick Rohkohl Fotografie